Was passiert, wenn der Fernseher an eine nichttragende Wand kommt
Wer unsicher ist, montiert den Fernseher nicht an einer nichttragenden Wand. Alternativen sind ein niedriger Standfuß, ein Sideboard mit Wandhalterung oder eine Deckemontage. Eine Deckenhalterung braucht jedoch eine tragfähige Decke. Letztlich entscheidet die Wand, nicht der Wunsch. Eine falsch montierte Halterung fällt nicht sofort, sondern erst nach Wochen oder Monaten. Deshalb gilt: Lieber einmal zu viel prüfen als einmal zu wenig.<br>
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Zwischen Unterkante des Fernsehers und Oberkante des Sideboards sollten mindestens 10 bis 15 Zentimeter frei bleiben. Dieser Spalt ist kein Gestaltungselement, sondern erfüllt drei Funktionen: Er lässt Wärme entweichen, er verhindert, dass auf dem Sideboard abgestellte Gegenstände das Bild verdecken, und er gibt optisch Luft. Wer den Fernseher direkt aufsetzt oder nur zwei Zentimeter Abstand lässt, riskiert Hitzestau. Besonders bei geschlossenen Sideboards mit Rückwand staut sich die warme Luft, die der Fernseher nach oben abgibt. Auf Dauer verkürzt das die Lebensdauer der Elektronik.<br>
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Typische Fehler sind zu wenige Schrauben, zu kurze Dübel und das Ignorieren der Ständer. Ein weiterer Fehler: Der Halter wird nur in der Mitte der Platte befestigt, statt an den Rändern, wo die Ständer sitzen. Auch das Anziehen mit Gewalt zerstört den Gipskarton. Nach der Montage sollte man vorsichtig am Halter ziehen, bevor der Fernseher eingehängt wird. Bewegt sich etwas, ist die Befestigung nicht sicher. Ein Fernseher wiegt je nach Größe zwischen zehn und dreißig Kilogramm, ein Schwenkarm erhöht die Kräfte deutlich.<br>
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Eine nichttragende Wand besteht meist aus Gipskarton, manchmal aus Porenbeton oder dünnem Mauerwerk. Solche Wände tragen kein Gebäudegewicht, sondern trennen nur Räume. Genau deshalb sind sie für schwere Lasten wie einen großen Fernseher problematisch. Wer trotzdem montiert, muss die Wand verstärken oder das Gewicht anders ableiten. Sonst reißt die Wand auf, der Halter löst sich, und der Fernseher fällt.<br>
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Frontcover als Ordnungssystem, nicht als De<br>
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Am alten Anschluss bleiben die fest installierte Telefondose, der Kabelanschluss und eventuell vorhandene Verteiler oder Verstärker, die vom Netzbetreiber stammen. Auch fest verlegte Kabel in Wänden oder Fußleisten dürfen nicht entfernt werden. Mitnehmen kann man das Modem, den WLAN-Router, das Netzwerkkabel, das Telefonkabel und das Steckernetzteil. Achtung: Manche Router sind fest mit dem Anschluss des Anbieters verbunden und funktionieren an der neuen Adresse nur, wenn der gleiche Anbietertyp vorhanden ist. Wer den Router behält, sollte prüfen, ob er für den neuen Anschluss kompatibel ist. Bei einem Wechsel des Anbieters passt der alte Router oft nicht, weil unterschiedliche Techniken wie DSL, Kabel oder Glasfaser zum Einsatz kommen.<br>
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Zuerst prüfen, woraus die Wand tatsächlich besteht. Ein Klopftest zeigt Hohlräume: dumpf klingt nach Gipskarton auf Ständern, hell und hohl nach einer Vorsatzschale. Mit einem Magneten finden sich Metallständer, mit einem dünnen Bohrer die Lage der Ständer. Bei Porenbeton ist ein Steinbohrer nötig, bei Gipskarton ein spezieller Dübel. Wer die Wand nicht sicher bestimmen kann, sollte einen Statiker oder erfahrenen Handwerker hinzuziehen. Ein falscher Dübel hält kurz, aber nicht dauerhaft.<br>
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Was hinter dem Sideboard wirklich passie<br>
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Lasten richtig verteilen statt einfach festschrauben Gipskarton allein trägt keinen Fernseher mit Halterung. Die Kraft muss in die Ständer aus Metall oder Holz. Diese liegen meist im Abstand von etwa 40 bis 60 Zentimetern. Ein Halter wird daher so gesetzt, dass seine Schrauben in mindestens zwei Ständer treffen. Zwischen Wand und Halter kann eine Multiplexplatte oder ein Stahlblech die Last verteilen. Diese Platte wird mit vielen Schrauben in den Ständern befestigt, der Halter dann auf der Platte. So entsteht eine flächige Verbindung, die nicht punktuell ausreißt.<br>
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Bei einer Vorsatzschale aus Gipskarton ohne tragende Unterkonstruktion hilft nur eine Öffnung. Die Wand wird an der Montagestelle geöffnet, eine Querstrebe aus Holz oder Metall zwischen den Ständern eingebaut und wieder verschlossen. Diese Strebe nimmt die Zugkräfte des Halters auf. Wer das nicht will, kann einen Standfuß nutzen oder den Fernseher an einer anderen, tragenden Wand montieren. Einfach mit langen Dübeln durch den Gipskarton in die dahinterliegende Wand zu bohren, funktioniert nur, wenn diese Wand wirklich tragfähig ist.<br>
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Zum Schluss die Übergänge prüfen. An Ecken, an denen zwei Kanten aufeinandertreffen, wird das Kabel entweder mit einem sauberen Bogen geführt oder in einem kleinen Kanalstück versteckt. Ein scharfer Knick ist immer falsch, weil er den Mantel beschädigt und die Linie bricht. Wer diese Punkte beachtet, bekommt sichtbare Kabel, die wie eine bewusste Linie wirken und nicht wie ein Provisorium.





