Wandfarben in der Küche: Wie sie den Appetit wirklich beeinflussen
Häufig unterschätzt wird die Reinigung von Regenrinnen und Fallrohren. Wenn sich Laub dort ansammelt, staut sich das Wasser und kann bei Frost die Leitungen beschädigen. Montieren Sie an der Regenrinne einen feinmaschigen Korb oder einen Schaumstoff-Einsatz, der die Blätter zurückhält. Diese Einsätze sind in Baumärkten erhältlich und lassen sich in wenigen Minuten einsetzen. Prüfen Sie vor dem Winter, ob die Halterungen fest sitzen und ob die Rinne ein ausreichendes Gefälle hat. Ein Gefälle von mindestens einem Prozent verhindert, dass Wasser und kleine Blattreste stehen bleiben und später vereisen.<br>
<br>
<br>
<br>
Eine weitere bewährte Methode ist der Einsatz von Laubschutzfolien, die Sie auf dem Boden auslegen, bevor die ersten Blätter fallen. Diese Folien sind wasserdurchlässig, sodass Regen versickern kann, aber sie halten die Blätter an der Oberfläche. Nach dem Laubfall heben Sie die Folie einfach an den Ecken an und schütten das gesammelte Laub auf den Kompost. Achten Sie darauf, dass die Folie an den Rändern beschwert ist, etwa mit Steinen oder Kies, damit sie nicht davonfliegt. So vermeiden Sie, dass sich organisches Material in die Fugen der Pflastersteine setzt und dort Moos oder Unkraut fördert.<br>
<br>
<br>
<br>
Die Efeutute (Epipremnum aureum) ist robust und gedeiht auch in Räumen mit wenig Licht. Sie entfernt Benzol und andere flüchtige Stoffe, die aus Reinigungsmitteln oder neuen Möbeln stammen. Stelle sie auf einen Schrank oder ein Regal, wo die Triebe herunterhängen können. Wichtig: Efeututen sind giftig – platziere sie außerhalb der Reichweite von Haustieren und kleinen Kindern. Schneide abgestorbene Blätter ab, um Schimmelbildung im Topf zu vermeiden.<br>
<br>
<br>
<br>
Ein typischer Fehler ist es, das Laub bis zum Frühjahr liegen zu lassen, weil man hofft, dass es verrottet. Das Gegenteil ist der Fall: Unter einer dicken Schicht aus feuchtem Laub entstehen anaerobe Bedingungen, die zu üblen Gerüchen führen und die Oberfläche von Naturstein oder Beton angreifen können. Zudem nutzen Schnecken und andere Tiere das Laub als Unterschlupf und vermehren sich ungehindert. Räumen Sie das Laub daher mindestens alle zwei Wochen zusammen und bringen Sie es auf den Kompost oder in die Biotonne. Wenn Sie die Blätter als Mulchmaterial für Beete nutzen möchten, hacken Sie sie vorher klein, damit sie schneller verrotten.<br>
<br>
<br>
<br>
Vergessen Sie nicht die Nebenarbeiten, die oft die Hälfte des Zeitaufwands ausmachen: das Abkleben von Wänden und Türen, das Abdecken von Möbeln und das gründliche Absaugen des Schleifstaubs nach jedem Durchgang. Holzstaub setzt sich in jede Ritze und kann später die Haftung des Öls oder Lacks beeinträchtigen. Arbeiten Sie daher immer mit einem Staubsauger mit feinem Filter und wischen Sie den Boden vor dem Auftragen der Oberflächenbehandlung nebelfeucht ab. Auch die Entsorgung von Altmaterial und Resten kostet Zeit und gegebenenfalls Gebühren – informieren Sie sich vorab, ob Sie die Abfälle selbst zum Wertstoffhof bringen können oder eine Abholung benötigen.<br>
<br>
<br>
<br>
Nach der Teilung benötigen die neuen Pflanzen eine besondere Pflege, um gut anzuwachsen. Stelle sie für die ersten zwei Wochen an einen hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Direkte Sonne kann die Wurzeln überhitzen und den Stress erhöhen. Gieße mäßig, sodass das Substrat feucht, aber nicht nass ist. Ein Indikator: Stecke einen Finger in die Erde – erst wenn die oberen zwei Zentimeter trocken sind, gießt du erneut. Vermeide in den ersten Wochen jeglichen Dünger. Die jungen Wurzeln müssen sich erst stabilisieren, bevor sie Nährstoffe aufnehmen können. Zusätzlich kannst du die Luftfeuchtigkeit erhöhen, indem du die Blätter regelmäßig mit kalkarmem Wasser besprühst. Das beugt braunen Blatträndern vor und erleichtert die Akklimatisierung.<br>
<br>
<br>
<br>
Innerhalb von vier bis sechs Wochen zeigen sich in der Regel neue Blattansätze. Wenn sich ältere Blätter gelb verfärben, ist das oft ein Zeichen von Überwässerung. Reduziere dann die Wassermenge und prüfe die Drainage. Fallen einzelne Blätter ab, kann das an einem zu dunklen Standort liegen – ziehe die Pflanze an einen helleren Platz. Ein weiterer guter Indikator für erfolgreiches Anwachsen ist die Stabilität: Wenn die Pflanze nach ein paar Wochen fest im Topf sitzt und sich beim leichten Schütteln nicht bewegt, haben sich die neuen Wurzeln verankert. Mit etwas Geduld und der richtigen Pflege belohnt dich deine Monstera mit kräftigem Wachstum und schönen, geteilten Blättern.<br>
<br>
<br>
<br>
Wer eine Monstera deliciosa besitzt und sie teilen möchte, steht oft vor der Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Grundsätzlich eignet sich das Frühjahr, wenn die Pflanze in die Wachstumsphase übergeht. Doch auch im Sommer kannst du teilen, solange die Temperaturen mild sind und die Pflanze kräftig genug wirkt. Vermeide das Teilen im Winter, denn dann ruht die Monstera und erholt sich nur schwer von Wurzelschnitten. Achte darauf, dass die Pflanze mindestens zwei bis drei Blätter mit eigenen Wurzeln besitzt, bevor du sie trennst. Ein weiteres Zeichen für einen guten Zeitpunkt ist, wenn die Wurzeln bereits aus den Drainagelöchern herauswachsen – dann ist die Teilung nicht nur möglich, sondern dringend empfohlen.





