Der häufigste Fehler beim Renovieren von Türzargen und wie Sie ihn vermeiden
Ein häufiger Fehler ist das Auftragen von Silikon auf noch feuchten Untergrund – das führt zu Haftungsproblemen. Ebenso sollte man nicht zu viel Silikon auf einmal auftragen, da es schwer zu glätten ist und Luftblasen entstehen können. Vermeiden Sie außerdem, das Silikon mit dem Finger zu glätten, ohne es vorher anzufeuchten – das zieht Fäden und hinterlässt eine unsaubere Oberfläche. Wenn Sie diese Punkte beachten, hält die neue Fuge mehrere Jahre. Nach dem Aushärten können Sie die Fuge bei Bedarf mit einem Fugenglätter nachbearbeiten, um eine noch glattere Oberfläche zu erzielen. Mit etwas Übung gelingt das Erneuern der Silikonfugen im Bad ohne teure Handwerker.<br>
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Bevor Sie beginnen, sollten Sie alle benötigten Materialien bereitlegen: einen Fugenentferner (alternativ ein scharfes Messer oder einen Cuttermesser), einen Spachtel, einen Fugenglätter, Malerkrepp, eine Kartuschenpistole, Silikon und einen Sprühflasche mit Wasser und etwas Spülmittel. Der Arbeitsbereich sollte trocken sein. Zudem empfiehlt es sich, die Silikonkartusche einige Stunden bei Zimmertemperatur zu lagern, damit sich das Material leichter verarbeiten lässt. Stellen Sie sicher, dass der Raum gut belüftet ist, da Silikon während des Aushärtens Essigsäure freisetzt.<br>
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Wer sich gegen den Austausch entscheidet, sollte bedenken: Eine lackierte Zarge hält bei guter Vorbereitung viele Jahre, eine folierte hält mindestens ebenso lange, wenn die Untergrundvorbereitung stimmt. Der entscheidende Faktor ist nicht die Methode, sondern der Zustand der Zarge. Eine simple Faustregel: Wenn die Oberfläche nur farblich abweicht, lackieren Sie. Wenn Sie ein neues Design wünschen und die Zarge makellos ist, folieren Sie. Wenn die Struktur selbst Schaden genommen hat, tauschen Sie aus. Diese Entscheidung erspart Ihnen spätere Enttäuschungen.<br>
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Ein weiterer Punkt sind die Zapfstellen selbst. Ein Badezimmer mit mehreren Entnahmestellen kann die Zirkulation sinnvoll machen, aber in einem kleinen Haushalt mit nahe beieinanderliegenden Zapfhähnen ist sie oft überflüssig. Überlegen Sie, ob Sie die Zirkulation ganz abschalten können und stattdessen eine kurze Leerung der Leitung in Kauf nehmen. Das Wasser, das kalt aus der Leitung kommt, ist in der Regel nicht verloren, sondern kann zum Blumengießen oder Putzen aufgefangen werden. Wenn Sie sich für den Weiterbetrieb entscheiden, sollten Sie die Pumpe dämmen und die Rohre isolieren. Ungedämmte Rohre in unbeheizten Kellern oder Installationsschächten geben viel Wärme ab – das ist reine Energieverschwendung.<br>
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Zu guter Letzt sollten Sie regelmäßig den Zustand des Speichers überprüfen. Eine dicke Kalkschicht am Heizstab wirkt wie eine Isolierung und erhöht den Energieverbrauch. Entkalken Sie den Speicher oder lassen Sie ihn warten, wenn Sie eine Verschlechterung der Aufheizzeit bemerken. Auch das Entlüften der Leitungen gehört zur Routine: Luft im System führt zu Druckverlusten und längeren Aufheizphasen. Kleine Maßnahmen wie diese summieren sich. Sie werden feststellen, dass Sie mit einer optimierten Einstellung der Speichertemperatur, einer intelligenten Zirkulationssteuerung und sparsamen Zapfstellen deutlich weniger Energie für das Warmwasser aufwenden – ohne Komforteinbußen.<br>
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Der Einbau des neuen Siphons Setzen Sie den neuen Siphon so zusammen, wie es die Gebrauchsanleitung des Herstellers vorgibt. Die Dichtungen müssen exakt in den dafür vorgesehenen Nuten sitzen. Ein häufiger Fehler ist das Einsetzen einer alten, verformten Dichtung – verwenden Sie immer die mitgelieferten neuen Dichtungen. Ziehen Sie die Überwurfmuttern zunächst nur fingertrocken an. Danach richten Sie den Siphon so aus, dass das Ablaufrohr gerade in die Wand- oder Bodenmuffe führt. Verkanten Sie nichts, sonst arbeitet sich das Gewinde nicht sauber ein.<br>
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Die Warmwasserbereitung gehört zu den größten Energieposten im Haushalt. Oft wird mehr Energie verbraucht als nötig, weil die Speichertemperatur unnötig hoch eingestellt ist oder die Zirkulationspumpe durchläuft, ohne dass jemand Wasser zapft. Dabei lässt sich mit wenigen Handgriffen der Verbrauch spürbar senken, ohne dass der Komfort leidet. Entscheidend sind drei Stellschrauben: die Temperatur im Speicher, das Verhalten der Zirkulation und die Nutzung der Zapfstellen.<br>
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Die alte Fuge vollständig entfernen Der erste Schritt ist das restlose Entfernen der alten Silikonschicht. Setzen Sie den Fugenentferner an einer Ecke an und ziehen Sie ihn langsam entlang der Fuge. Arbeiten Sie mit leichtem Druck, aber ohne Gewalt, um die angrenzenden Fliesen nicht zu beschädigen. Alternativ können Sie mit einem Cuttermesser zweimal parallel entlang der Fugenkante schneiden und dann die Silikonschicht mit einer Zange oder einem Spachtel abziehen. Wichtig: Entfernen Sie alle Rückstände. Selbst feine Silikonreste verhindern, dass das neue Silikon richtig haftet. Nach dem Entfernen reinigen Sie die Fuge gründlich mit einem Fettlöser oder Alkohol, um Schmutz, Seifenreste und Feuchtigkeit zu beseitigen. Lassen Sie die Stelle vollständig trocknen – mindestens eine Stunde, besser über Nacht.





