Der häufigste Fehler beim Abdichten des Rahmenfalzes, der den Schutz vor Regen zunichtemacht
Ein weiterer kritischer Punkt sind die Ecken des Rahmenfalzes. Viele Heimwerker schneiden die Dichtung an der Ecke einfach ab und stoßen zwei Stücke stumpf aneinander. Das ist ein Fehler, weil sich an dieser Stelle ein Spalt bildet, durch den Wasser kapillar eindringen kann. Besser ist es, die Dichtung an der Ecke auf Gehrung zu schneiden – also beide Enden in einem 45-Grad-Winkel zu kappen – sodass sie sauber aufeinanderstoßen. Alternativ können Sie die Bürste um die Ecke herumführen, wenn das Profil flexibel genug ist. Achten Sie dann darauf, dass die Borsten an der Ecke nicht geknickt werden, sondern ihre natürliche Richtung beibehalten.<br>
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Typische Fehler, die den Effekt der Bürstendichtung zunichtemachen Der häufigste Fehler ist das Überdehnen des Materials an den Ecken. Wenn Sie die Bürstendichtung um die Ecken ziehen, entstehen Falten oder Lücken, durch die Regenwasser seitlich eintritt. Schneiden Sie das Profil besser an den Ecken auf Gehrung und stoßen Sie die Enden exakt aneinander. Kleben Sie die Naht zusätzlich mit einem wasserfesten Klebeband ab, das Sie aber nicht über die Borsten legt, da es sonst die Beweglichkeit des Flügels behindert. Achten Sie außerdem darauf, dass die Dichtung nicht zu dick ist: Schließt der Flügel zwar hörbar mit einem leisen Knacken, aber schwer, dann ist die Dichtung zu stark gepresst – das führt zu Verschleiß an den Scharnieren und lässt dennoch Wasser durch, weil der Anpressdruck ungleichmäßig verteilt ist.<br>
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Der richtige Abstand: Was wirklich hinter der Rückwand passiert Ein Luftspalt von zwei bis drei Zentimetern zwischen Wand und Schrankrückwand ist das Minimum. Mehr Abstand ist besser, denn je größer der Spalt, desto mehr Luft kann zirkulieren und Feuchtigkeit abtransportieren. Um den Abstand zu gewährleisten, montieren Sie an der Schrankrückseite Distanzleisten aus Holz oder Kunststoff. Diese befestigen Sie senkrecht an den äußeren Kanten, sodass der Schrank nicht direkt an der Wand steht. Wichtig ist, dass die Leisten nicht die gesamte Rückwand abdecken – die Luft muss seitlich und oben entweichen können. Lassen Sie daher unten und oben einen offenen Bereich von mindestens fünf Zentimetern.<br>
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Zuerst muss die Ursache vollständig behoben sein. Das bedeutet: Die Leitung muss repariert und die Decke muss trocken sein. Je nach Ausmaß des Schadens kann das Tage oder sogar Wochen dauern. Messen Sie die Feuchtigkeit gegebenenfalls mit einem Gerät oder beobachten Sie, ob der Fleck größer wird. Ein häufiger Fehler ist, zu früh zu streichen. Solange die Bausubstanz noch feucht ist, kann keine Farbe dauerhaft haften.<br>
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So setzen Sie die Bürstendichtung korrekt ein Messen Sie zunächst die Länge des Falzes an allen vier Seiten des Flügels. Zuschneiden sollten Sie die Dichtung erst nach dem Messen, und zwar mit einem scharfen Messer oder einer Schere, um ein Ausfransen der Borsten zu vermeiden. Bei selbstklebenden Bürstendichtungen entfernen Sie das Schutzpapier erst unmittelbar vor dem Anbringen. Drücken Sie die Dichtung dann gleichmäßig in die Nut – beginnen Sie an einer Ecke und arbeiten Sie sich zur gegenüberliegenden Seite vor. Achten Sie darauf, dass die Borsten nicht gestaucht werden; sie sollten leicht am Rahmen anliegen, aber nicht zusammengepresst sein. Ein häufiger Fehler ist es, die Dichtung zu straff zu ziehen – dadurch entstehen Wellen, die später Wasser durchlassen.<br>
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Beginnen Sie mit dem Wasserdruck der Heizungsanlage. Dieser wird in der Regel an einem Manometer am Kessel oder in der Nähe der Umwälzpumpe angezeigt. Bei den meisten Anlagen sollte der Druck im kalten Zustand zwischen 1,0 und 1,5 bar liegen. Liegt er darunter, kann die Umwälzpumpe das Wasser nicht mehr effizient transportieren, und einzelne Heizkörper bleiben kalt. Zum Nachfüllen öffnen Sie das Füllventil an der Zuleitung, bis der gewünschte Wert erreicht ist. Achten Sie darauf, die Pumpe währenddessen abzuschalten und langsam nachzufüllen, um Luftblasen zu vermeiden. Prüfen Sie nach dem Befüllen erneut den Druck – oft sinkt er nach kurzer Zeit, wenn Luft entweicht.<br>
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Bevor Sie den Schrank aufstellen, prüfen Sie die Wand auf vorhandene Feuchtigkeit. Ein einfacher Test: Kleben Sie ein etwa zehn Zentimeter großes Stück Klarsichtfolie über Nacht mit Klebeband an die Wand. Bilden sich am Morgen Wassertröpfchen auf der Folie, ist die Wand feucht. In diesem Fall hilft kein noch so großer Abstand – Sie müssen zuerst die Feuchtigkeitsquelle beseitigen. Häufig sind undichte Rohre, aufsteigende Feuchte im Mauerwerk oder eine unzureichende Dämmung die Ursache. Erst wenn die Wand trocken ist, sollten Sie den Schrank aufstellen.<br>
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Abschließend sei auf einen Aspekt hingewiesen, den viele übersehen: Die Dichtung schützt nur, wenn der Rahmenfalz selbst intakt ist. Risse im Holz oder verzogene Profile müssen Sie vor der Montage ausbessern. Andernfalls dringt Wasser auch an der Dichtung vorbei in den Falz ein und verursacht dort langfristige Schäden. Mit der richtigen Vorbereitung, präzisen Messungen und einer sauberen Montage – inklusive der Gehrungsecken – bleibt Ihr Fenster auch bei starkem Regen dicht. Die Mühe lohnt sich, denn eine korrekt sitzende Bürstendichtung spart nicht nur Heizkosten, sondern schützt auch die Bausubstanz.





