6 Schritte zur perfekten Abstellkammer: Maße, Regale, Licht
Um die Falten gleichmäßig zu verteilen, ziehen Sie nach dem Aufhängen an jedem Faltensteg leicht, um die Struktur zu lockern. Lassen Sie die Gardinen mindestens eine Stunde hängen, bevor Sie sie kürzen oder adjustieren. Ein häufiger Fehler ist das sofortige Kürzen ohne vorheriges Prüfen der Höhe bei natürlichem Lichteinfall – Fenster wirken je nach Tageszeit anders. Messen Sie die Länge immer im aufgehängten Zustand vom Boden aus, nicht vom Fenster. Wenn Sie eine Schlaufengardine verwenden, achten Sie darauf, dass die Schlaufen über die gesamte Stangenlänge gleichmäßig verteilt sind, sonst entstehen Ballungen. Bei einer Ösen-Gardine ist der Abstand der Ösen entscheidend: Er sollte der Stoffbreite entsprechen, damit die Gardinen nicht wellig hängen.<br>
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Nach dem Verbinden isolieren Sie die Klemmen sorgfältig mit Isolierband oder Schrumpfschlauch, wenn die Klemmen keine eigene Isolierung besitzen. Wickeln Sie jede Klemme einzeln und anschließend die gesamte Verbindungsstelle. Prüfen Sie mit einem Durchgangsprüfer, ob die Verbindung korrekt ist und kein Kurzschluss zwischen den Adern besteht. Danach können Sie die Sicherung wieder einschalten, aber lassen Sie die Wand noch offen, bis Sie die Funktion der verbundenen Steckdose oder des Schalters getestet haben.<br>
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Die Wahl der richtigen Aufhängung entscheidet über die Wirkung jedes Raumes. Bevor Sie Gardinenstangen montieren, prüfen Sie die Fensterform: Bei einem hohen, schmalen Fenster lassen Sie die Gardinen über die gesamte Wandbreite laufen, um Breite zu suggerieren. Bei einem breiten, niedrigen Fenster hängen Sie die Stange höher als die Oberkante, um die Höhe zu betonen. Messen Sie immer zweimal: einmal die Fensterbreite inklusive Rahmen, einmal den Abstand von der Decke bis zum gewünschten Endpunkt. Ein häufiger Fehler ist die Montage direkt am Fensterrahmen – das wirkt beengt und nimmt Licht. Lassen Sie mindestens 20 Zentimeter seitlichen Überstand, damit die Gardinen bei geöffnetem Zustand das Glas vollständig freigeben.<br>
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Wenn Sie sich nicht hundertprozentig sicher sind, wie Sie die Leitung korrekt verbinden, ziehen Sie einen Elektriker hinzu. Eine nachträglich fehlerhaft verbundene Leitung in der Wand ist eine unsichtbare Gefahrenquelle, die im Brandfall oder bei einem Kurzschluss fatale Folgen haben kann. Schließen Sie die Wand erst, nachdem Sie die Verbindung erfolgreich getestet haben, und dokumentieren Sie den Verlauf der Leitung für spätere Arbeiten. So bleiben Sie auf der sicheren Seite und die Verlängerung hält dauerhaft.<br>
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Die letzte Hürde ist das Streichen. Viele machen den Fehler, die frisch tapezierte Wand sofort zu streichen. Doch die Raufaser muss komplett trocken sein – das dauert je nach Raumklima 12 bis 24 Stunden. Ein zu früher Anstrich hebt die Fasern an und die Nahtstellen werden sichtbar. Zudem empfiehlt es sich, beim Streichen nicht mit zu viel Farbe auf der Rolle zu arbeiten. Nasse Farbe lässt das Papier aufquellen und löst die Kanten. Arbeiten Sie in dünnen Schichten und am besten mit einer kurzflorigen Rolle. So bleibt die Struktur erhalten und die Nahtstellen bleiben unsichtbar.<br>
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Die richtige Verbindungstechnik entscheidet über die Sicherheit Für die eigentliche Verbindung verwenden Sie am besten zugelassene Klemmen, die für die jeweilige Leitungsart und den Querschnitt geeignet sind. Bei starren Leitungen eignen sich Federklemmen, bei feindrähtigen Leitungen sollten Sie Aderendhülsen aufcrimpen, bevor Sie die Klemme schließen. Die Klemmen müssen fest sitzen und dürfen keine blanken Kupferstellen zeigen. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Adern farblich korrekt zugeordnet werden: blau für den Neutralleiter, grün-gelb für den Schutzleiter und schwarz oder braun für die Außenleiter. Ein Vertauschen der Adern kann im schlimmsten Fall einen Kurzschluss oder einen elektrischen Schlag verursachen.<br>
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Ein häufiger Fehler ist das Verwenden von Lüsterklemmen ohne Zugentlastung oder das einfache Verlöten der Adern ohne ausreichende Isolierung. Beide Methoden sind nicht zugelassen und führen zu Wärmestau oder Korrosion. Ebenso sollten Sie niemals die Litzen einer feindrähtigen Leitung ohne Aderendhülse in eine Klemme legen, da sich die einzelnen Drähte lösen und einen Kurzschluss verursachen können. Planen Sie außerdem immer etwas Reserveleitung ein, falls Sie die Verbindung später erneut öffnen müssen.<br>
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Eine Elektroleitung in der Wand zu verlängern, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die handwerkliches Geschick und genaues Arbeiten erfordert. Bevor Sie beginnen, muss die entsprechende Sicherung herausgedreht und mit einem Spannungsprüfer sichergestellt werden, dass kein Strom mehr fließt. Arbeiten Sie niemals an einer Leitung, die unter Spannung steht. Neben der Sicherung sollten Sie auch den FI-Schutzschalter abschalten, um doppelte Sicherheit zu haben.<br>
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Wer diese Schritte befolgt, wird feststellen, dass Raufaser weit weniger problematisch ist, als ihr Ruf vermuten lässt. Die meiste Arbeit liegt in der Vorbereitung – aber genau dort scheitern die meisten. Wenn Sie den Untergrund sauber vorbereiten, den Kleister korrekt anmischen und die Bahnen mit Gefühl anbringen, werden Sie nach dem Trocknen keine störenden Nahtstellen entdecken. Und falls doch einmal eine Kante aufsteht: Ein Tropfen Kleister, ein glatter Fingerstrich und die Stelle ist gerettet – solange Sie nicht zu fest drücken.





