5 Entscheidungen für die passende Wandfarbe in Altbau und Neubau
Der Untergrund entscheidet über die benötigte Farbart und -menge. Im Altbau finden sich oft Kalk- oder Zementputze, die stark saugen. Hier benötigen Sie eine Grundierung, sonst zieht die Farbe ungleichmäßig ein und es entstehen Flecken. Im Neubau sind Gipskartonplatten üblich, die mit einer speziellen Grundierung auf das Streichen vorbereitet werden müssen. Prüfen Sie außerdem, ob Risse oder Unebenheiten vorhanden sind – diese sollten Sie vor dem Streichen spachteln, da Farbe keine Struktur korrigiert.<br>
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Vor der Montage sollten Sie die Fensterfläche exakt ausmessen. Die Textilbahn sollte an jeder Seite einige Zentimeter überlappen, damit kein Licht seitlich eindringt. Entscheidend ist die Wahl des Klettbandes: Je schwerer das Gewebe, desto kräftiger muss die Haftung sein. Bei leichten Stoffen reicht ein einfaches Band, bei schweren Verdunklungsstoffen benötigen Sie eine Variante mit hoher Klebekraft. Reinigen Sie die Auflagefläche gründlich mit einem fettlösenden Mittel und lassen Sie sie vollständig trocknen, bevor Sie das Band aufbringen.<br>
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Ein häufiger Fehler ist der Kauf der billigsten Farbe, um Kosten zu sparen. Diese deckt oft schlecht und benötigt mehrere Anstriche, was letztlich teurer wird. Wählen Sie stattdessen eine Farbe mit guter Deckkraft, die für den jeweiligen Untergrund geeignet ist. Achten Sie auf die Angabe zur Nassabriebklasse, wenn Sie später abwischen möchten – speziell in Fluren und Kinderzimmern ist eine robuste Oberfläche wichtig.<br>
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Planen Sie schließlich die Menge realistisch. Messen Sie die Wandflächen und ziehen Sie Fenster- und Türflächen ab. Die meisten Farben geben auf der Verpackung an, wie viele Quadratmeter pro Liter bei einem Anstrich erreicht werden. Rechnen Sie großzügig: Für zwei Anstriche benötigen Sie entsprechend mehr. Kaufen Sie lieber etwas mehr als zu wenig – Restfarbe kann für Ausbesserungen aufbewahrt werden, während eine fehlende Charge nie exakt nachgemischt werden kann.<br>
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Welche Fehler führen zu einem schlechten Ergebnis? Der häufigste Fehler ist das Aufkleben auf eine unebene oder staubige Fläche. Das Klettband hält dann nur unzureichend und löst sich nach kurzer Zeit. Ein zweiter typischer Fehler ist das Zuschneiden der Textilbahn ohne Nahtzugabe. Wenn Sie das Gewebe exakt auf Fenstergröße zuschneiden, entstehen an den Rändern Lichtspalten. Planen Sie daher einen Überstand von mindestens fünf Zentimetern pro Seite ein. Bei Fenstern mit Griff oder Beschlägen muss die Bahn entsprechend ausgespart werden.<br>
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Überprüfen Sie regelmäßig den Flusensieb. Eine verstopfte Filtereinheit verlängert die Trockenzeit und erhöht die Feuchtigkeitsabgabe in den Raum. Reinigen Sie das Sieb nach jedem Trocknungsgang unter fließendem Wasser. Auch der Wärmetauscher – sofern er zugänglich ist – sollte alle paar Monate von Flusen befreit werden. Ein weiterer Punkt ist die Anschlussleitung: Der Ablaufschlauch muss einen Bogen bilden, der höher liegt als der Wasserstand in der Maschine. Sonst kann Wasser aus dem Behälter zurückfließen und den Raum fluten.<br>
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Woher kommt die Restfeuchte und wie finden Sie die Quelle? Wenn das Lüften allein nicht reicht, müssen Sie die Feuchtigkeitsquelle lokalisieren. Häufige Verursacher sind undichte Rohrleitungen, aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk oder eine unzureichende Dämmung. Messen Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer – Werte über 60 Prozent dauerhaft sind ein Warnsignal. Kontrollieren Sie zudem die Wände auf dunkle Flecken oder Abblätterungen der Farbe. Ein einfacher Test: Kleben Sie eine Folie über Nacht an die betroffene Stelle. Bilden sich am nächsten Morgen Wassertropfen auf der Folie, kommt die Feuchtigkeit aus der Wand und nicht aus der Raumluft.<br>
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Der Schuhschrank als Klimazone statt Geruchsfalle Ein geschlossener Schuhschrank ist ein Segen für die Optik, aber eine Herausforderung für die Luft. Wenn Sie sich für einen geschlossenen Schrank entscheiden, achten Sie auf Modelle mit Lüftungsschlitzen oder – noch besser – mit einer perforierten Rückwand. Alternativ können Sie die Schranktüren über Nacht einen Spalt offen lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Stellen Sie zudem ein kleines Gefäß mit grobem Meersalz oder Katzenstreu in den Schrank: Beide Materialien entziehen der Luft überschüssige Feuchtigkeit und neutralisieren Gerüche. Ersetzen Sie das Granulat alle vier bis sechs Wochen. Vermeiden Sie unbedingt dichte Kunststoffboxen, in denen Schuhe luftdicht verschwinden – das ist die schnellste Methode, um bei jeder Öffnung eine Geruchswolke zu erzeugen.<br>
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Wenn die Feuchtigkeit trotz aller Maßnahmen bleibt, denken Sie über technische Lösungen nach. Ein Luftentfeuchter kann in Problemräumen wie Kellern oder Bädern helfen, die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu senken. Achten Sie aber darauf, dass das Gerät regelmäßig geleert und gereinigt wird, sonst wird es zur Keimquelle. Alternativ können Sie auch mit speziellen Farben oder Putzen arbeiten, die feuchtigkeitsregulierend wirken. Diese ersetzen jedoch keine Ursachenbehebung – sie sind nur eine Ergänzung.





